Reittiere
Obwohl die Wali bevorzugt zu Fuß kämpfen, kann es jedoch vorkommen, dass auch sie auf Tieren in die Schlacht reiten. Dies hängt von den Umständen und der Verfügbarkeit ab. Zumeist werden jedoch Reittiere mitgeführt, um beweglich zu bleiben. So sind z. B. Kundschafter meistens auf Reittieren unterwegs, um Feinden entkommen und Nachrichten schnell überbringen zu können.
Pferde
In jüngerer Zeit wurden Pferde aus südlichen Ländern bei uns eingeführt. Inzwischen gibt es auch Versuche, sie währen deiner Schlacht zu verwenden, jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Da sie schneller sind als Thrumari, bevorzugen Kundschafter sie als Reittiere, um Gefahren schneller entkommen zu können. Allgemein herrscht jedoch die Meinung, dass sie eher als Fleischvorrat taugen, obwohl gemeinhin ihr Geschmack als fade empfunden wird.
Thrumari
Thrumari sind die Reittiere, auf denen die Vorväter der Wali, die Waljar, über fast zweitausend Sommer über die Ebenen des zentralen Urassu wanderten. Das einzelne Tier heißt Thrumar. Dieser Name bedeutet „Donnerer“. Den Sagen zufolge lernten die Wali während der Zeit des sechsten Khans, diese Tiere zu reiten. Damals sollen die Götter einen der ihren namens Lodur gesandt haben, der die Wali lehrte wie sie Thrumari einfangen, zähmen und reiten konnten. Die Kunst, diese Tiere zu reiten konnte danach nie von anderen Völkern erlernt werden. Von nun an ritten die Wali und lernten rasch, ihre Waffen auch von einem Thrumar aus zu gebrauchen.
Für Kriegszwecke werden auch heute noch bevorzugt Bullen eingesetzt. Ein Angriff dieser Reiterei gleicht einer Lawine im Gebirge. Oft werden angegriffene Einheiten einfach überrannt. Selbst Schildwälle wanken unter diesem Ansturm. Anders als die derzeit in Mode kommenden Pferde sind Thrumari sehr wehrhaft. So können auch einzeln Tiere, von ihren Reitern richtig angereizt und gelenkt, massiven Schaden austeilen. Es gibt Bericht von einzelnen Kriegern, die alleine und nur auf ihrem Thrumar erfolgreich kleiner gegnerische Einheiten bekämpft haben.
Mit Thrumari gibt es nur zwei Probleme: Wie bringt man sie dazu, zu gehorchen, und wie bleibt man auf ihnen drauf?
Mikill
Schon seit der Landnahme werden gelegentlich Mikill-Kälber gefangen und für den Krieg eingesetzt. Allerdings gibt es nur sehr wenige gezähmte Tiere. Meisten setzt man auf ihren Rücken einen Treiber und zwei bis drei Bogenschützen oder Männer mit langen Speeren. Auch wenn sie zumeist alleine oder zu zweit unterwegs sind, haben sie auf Feinde alleine schon eine große Wirkung, weil sie Angst und Schrecken erzeugen. Außerdem können sie mittels ihre Stoßzähne Schläge austeilen, die Männer durch die Luft fliegenlassen und Kampflinien zerreißen wie Wollschnüre. Nur gut geführte Schildwälle mit mutigen Männern und erfahrenen Anführern können mit etwas Glück einem solchen Angriff standhalten. Anderen sei geraten, diesen Tieren aus dem Weg zu gehen.
