Langer Winter
Der Begriff „Langer Winter“ bezeichnet den Zeitraum zwischen der Belebung des Edbald im Sommer 2742 und seiner Machtergreifung etwa 20 Sommer später. Er liegt innerhalb der Jarkhanlosen Zeit.
Durch die Energie, die Gryggr der Welt entziehen musste um die drei Seelen von Elfse, Eirik und Egil aus Walis Halle zur rufen und in den Körper eines Neugeborenen zu binden kam es zu einer Abkühlung der Welt. Diesen Zeitraum bezeichnen Wali als Langer Winter.
Infolge dieses Entzuges von Energie wurde das Wetter unberechenbarer und kälter. Es kam zu ausufernden Kriegen und in deren Folge zum Untergang vieler der alten Reiche auf der Welt. Eis bildete sich auf dem Endlosen Ozean und beendete für viele Jahre die Reisen zwischen den drei Welten. Erst nach etwa fünfzehn Jahren begannen die Verhältnisse sich wieder zu normalisieren. Nach zwanzig Jahren konnte der Verkehr zwischen den drei Welten wieder aufgenommen werden. Dieser Zeitpunkt wird allgemein als das Ende des Langen Winters.
Die Wali kennen den Zeitraum der Jarkhanlosen Zeit (etwa 100 Sommer) und des Langen Winters darin, aber der in anderen Teilen der Welt gepflegte Begriff der „Finsternis“ wurde von ihnen nie verwendet. Ob die Zeiträume von Finsternis und Jarkhanlosee Zeit bzw. Langem Winter miteinander zu tun haben, ist nicht geklärt.
