Vulkanismus
In Waligoi gibt es nur wenige aktive Vulkane. Die meisten finden sich in dem Gebiet in und um den Urrspalt. Diese Spalte reicht bis in eine unbekannte Tiefe, den Sagen zufolge sogar bis in das feurige Innere der Welt.
Allerdings können in ganz Waligoi Auswirkungen des Vulkanismus gefunden werden. Von den Wali geschätzt sind vor allem die Reste des aktiven Vulkanismus, die warmen und heißen Quellen, die über ganz Waligoi verteilt aus dem Boden kommen und oftmals in ihrer Nähe gewinnbringende Landwirtschaft ermöglichen. Gelegentlich finden sich auch Geysire, deren kochende Wasser- und Dampfausbrüche bis zu einhundert Schritte in den Himmel reichen und besonders bei sehr kaltem Wetter ein einmaliges Schauspiel bieten.
Nicht so offensichtlich ist, dass das Land von dem Feuer der Erde nach oben gedrückt wird. So entstanden die Hügelketten im mittleren und estlichen Waligoi. Auch die Tönnyr sind vulkanischen Ursprungs. Sie werden aus, seit langer Zeit erloschenen, dicht beieinander liegende Vulkanen gebildet, deren Lavaauswürfe nach Wes abgeflossen sind und so zusammen mit dicken Schichten Asche das Hochland gebildet haben. Auch sind viele der Inseln im Norden, z.B. die Nördlichen Inseln, vulkanischen Ursprungs.
Heute jedoch gibt es neben den beschriebenen kaum noch vulkanische Aktivitäten. Gelegentliche Erdbeben erinnern an das Feuer, das unter der Erde schläft. Lediglich im Inneren des Urrspaltes kommt es immer wieder zu Eruptionen, die das Gebiet im Umkreis der Spalte mit Asche und Staub bedecken und es dadurch unfruchtbar und unbesiedelbar halten.
