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Üblicherweise müssen Schiffe nicht zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sein. Seefahrer wissen, dass sie bei genügend Erfahrung und mit etwas Glück ihr Ziel erreichen. Die Witterungsbedingungen lassen es jedoch nicht zu, zu sagen, wann genau man dort sein wird. So werden Zeiten und Strecken im Allgemeinen in Schiffstagen gemessen. Damit können Seefahrer jedoch leider auch nicht sagen, welche Strecke sie bisher zurückgelegt haben.
Die Wali verwenden keinen Kompass, sondern orientieren sich am Sonnenstand und dem Lauf der Monde, an den Sternen, der Farbe, dem Geruch und dem Geschmack des Wassers, den Strömungen, an Landmarken der Küsten und dem Auftreten bestimmter Vögel. Manchmal führen sie auch Vögel mit, deren Flugrichtung den Weg zum nächsten Land anzeigt. Demgemäß gehört zu einem guten Steuermann, dass er in der Vergangenheit viel Erfahrungen gesammelt hat, an vielen Orten war und aufmerksam die Umwelt dort beobachtet hat. Vieles von diesem Wissen wird er durch mündliche Überlieferung an andere weitergegeben, doch nichts ersetzt die eigene Erfahrung. Kein Schiffsbesitzer, der noch bei Verstand ist, wird einem Mann sein Schiff anvertrauen, bevor dieser nicht eine Reihe von früheren Reisen mit mindestens annehmbaren Ergebnissen vorweisen kann und dem Eigner als vertrauenswürdig und kompetent erscheint.
Die Grundhaltung der Wali gegenüber Seereisen ist eine eher pragmatische. Wenn ein Schiff ausfährt, erfahren die Zurückgeblieben über lange Zeit nicht, wie es den Seefahrern ergangen ist. Üblicherweise machen Wali, die als weitgereist gelten, eine große Reise pro Jahr und überwintern nicht selten am Reiseziel. Tritt ein Unglück ein, erfährt man es oft erst Jahre später. Damit ist die Sichtweise der Menschen auf das Ergebnis einer Seereise eine eher pragmatische.
Wird eine Reise bezeichnet als
- fabelhaft, so erreicht das Schiff sein Ziel und Schiff, Mannschaft und Fracht sind intakt,
- sehr erfolgreich, so benötigt lediglich das Schiff einige Reparaturen,
- erfolgreich, so gelangt man mit Mannschaft und Fracht an das Ufer,
- befriedigend, so gelangte man mit Mannschaft und einem Teil der Fracht ans Ufer,
- annehmbar, so gelangt zumindest die Mannschaft ans Ufer,
- unbefriedigend, so gibt es einige Überlebende,
- schlecht, so hört man von dem Schiff, der Mannschaft und der Fracht nie wieder etwas.
