Veidur
Veidur ist ein alter Begriff für Beute. Warum die Hügelkette, die im nördlichen Bereich des Hedenlandes liegt, so heißt, ist nicht überliefert. Die Hügel sind, wie die meisten Erhebungen des Flachlandes nur mit Weidekraut, Gras und verkrüppelten Bäumen und Büschen bewachsen. Sie bieten den umherstreifenden Ren- und Karibuherden reichlich Nahrung und Schutz vor Jägern und kalten Winden. Östlich des Hügelkammes liegt bereits der Endlose Ozean. Im Westen liegen die Ebenen des Kedir yr Ystrurd. Einige Tagesmärsche Nordöstlich liegt das Bognarenland. Das Veidur gehört mit zu den Hügelketten, die das südliche Waligoi ein wenig vor den kalten Winden des Nordens abschirmen, so dass die Witterung südlich der Hügelketten etwas milder wird. Dies führt dazu, dass südlich der Hügelketten etwas Landwirtschaft möglich ist und dass an den Küsten des Hymir ausgedehnte Mischwälder wachsen können. Zu dieser Kette gehören auch noch die Hymring Naedr, die Sebyrgr, die Ulfurbyrgr und die Drakbyrgr.
Dem Veidur entspringen mehrere bekannte Flüsse, die alle an der Nordküste Waligois in den Endlosen Ozean münden. Zu diesen Flüssen gehören der Gyldursaevi und der Haemr.
