Etland
Etland war einst ein walisches Reich auf der estlichen Welt. Gegründet wurde es um das Jahr 1047 n.Kr. durch den Stamm der Heden unter der Führung des Hersen Egil, der nach der Reichsgründung den Titel Khan annahm.
Unter Egils Führung wuchs dieses Reich der Wali rasch, bis es sich auf zehn befestigte Städte und das sie umgebende Land erstreckte. Von nun an versuchte Egil, seine Eroberung zu halten, indem er wechselnde Bündnisse einging. Mithilfe dieser Bündnisse gelang es, weite Teile der estlichen Welt zu erobern. Selbst große Reiche wie Neu-Wolsan blieben nicht ungeschoren.
Natürlich gab es vor den Wali in Etland andere Völker, die es besiedelt hatten und denen Egil die Herrschaft abgerungen hatte, da sie das Eisen noch nicht kannten und daher den walischen Kriegern im Kampfe unterlegen waren. Nachdem die Herrschaftsverhältnisse jedoch klar waren, ließen die Etlandwali die Urbevölkerung weitgehend in Frieden, es sei denn, sie zogen dort umher, wo ein Wali Land zu nehmen gedachte.
Das Ende des Reiches Etland kam im Langen Winter und nur wenig ist davon überliefert. Bekannt ist, dass die Etlandwali sich vor dem Beginn des Winters in einem die ganze estliche Welt umspannenden Krieg befand, dessen Ausgang nicht überliefert ist.
Während des Langen Winters erreichten aus Etland stammende Heden auf ihren Schiffen wieder ihr Stammland in Waligoi und berichteten vom Tode Egils und der Übernahme der Macht durch fremde Herren. Diesen wurde nachgesagt, dass sie in der Lage seien, ihre Gestalt zu wechseln. So sollen sie die herrschenden Edlen Etlands unterwandert haben, um sie innerhalb kürzester Zeit durch ihr eigenes Gefolge zu ersetzen, ohne dass die anderen Wali dies anfänglich mitbekamen.
Nach dem langen Winter berichteten Reisende von der estlichen Welt, dass es dort immer noch ein walisches Reich gibt. Allerdings hat seit dem Langen Winter keinerlei Nacht aus diesem Reich andere Wali erreicht. Ausgesandte Boten kehrten nie zurück, so dass der Jarkhan dieses Reich verloren glaubt.
Von diesem alten Reich ist unter den anderen Wali heute kaum etwas überliefert. Nur der Name einer Stadt ist bekannt. Es ist Samakar, welche den Wali als Grenzfestung zum Einfall in feindliche Länder gedient haben soll.
