Stämme

In der frühen Vergangenheit der Wali, als sie noch über die Ebenen Urassus wanderten, gab es unter ihnen Kriegerbünde, die jeweils bestimmte Waffen benutzen und unterschiedlichen Kampftechniken anhingen. Als das Volk der Wali immer größer wurde, sahen sie die Notwendigkeit, zeitweilig getrennt zu wandern, um die Versorgung aller Menschen sicher zu stellen. So bildeten sich vier Fraktionen, die aus den vier größten Kriegerbunden bestanden. Diese wanderten über lange Zeit getrennt und trafen sich nur zu den wichtigen Things des Jahres, wo die Einheit des Volkes immer wieder bekräftigt wurde.

Trotzdem bildeten sich in den vier Fraktionen Eigenheiten heraus, die dazu führten, dass sich bald als Stämme bezeichneten. Sie gaben sich Namen und wählten eigene Anführer, jedoch unter der Prämisse, dem Khan als übergeordnetem Anführer zu folgen. Diese vier Ur-Stämme waren die Ateljar, die Gathur, die Hjedrar und die Woregnar.

Während der Landnahme in Waligoi schlossen die Stämme sich aufgrund des Drucks, den die Rukr auf sie ausübten, wieder enger zusammen und wurden sesshaft. Während der Landnahmezeit änderten sich nicht nur die Gebräuche der Waljar, sondern auch deren Sprache. Durch diese Veränderung änderte sich die Aussprache der alten Stammesnamen in die heute bekannte Form. Aus den Altejar wurden die Atlier, aus den Gathur die Gauten und aus den Hjedrar die Heden. Letztere entsprechen in ihrer Lebensweise noch am ehesten der alten Kultur der Waljar.

Zur Zeit dieser Änderung gab es die Woregnar nicht mehr als eigenständige Einheit, da sie während des Ersten Rukr-Krieges zerschlagen und beinahe vernichtet worden waren. Erst einige Jahre nach dem Langen Winter fanden die Reste der Woregnar wieder zusammen und siedelten sich zusammen mit Unzufriedenen und Friedlosen anderer Stämme in ihrem heutigen Stammland an. Fortan bezeichneten sie sich als Stamm der Bognaren.

Noch später formierte sich aus der bunten Mischung von Wali, die in der Jarkhanlosen Zeit nach der Yddia auswanderten, der letzte Stamm der Wali, die Beltyren, die jedoch aufgrund ihrer großen Entfernung deutliche Abweichungen von der herkömmlichen Lebens- und Denkweise der Wali zeigten.

Auf der Yddia gab es weiterhin eine Splittergruppe von Wali, die sich Nekassen nannten. Eine Zeit lang sah es danach aus, als würde sich hier ein sechster Stamm bilden, aber dann wurden die kulturellen Differenzen so groß, dass sie es vorzogen ein eigenes Volk zu gründen.

Derzeit gibt es folgende walische Stämme:

    • Atlier
    • Beltyren
    • Bognaren
    • Gauten
    • Heden

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