Vegetation

Aufgrund des kalten Klimas in Waligoi gibt dort nur kargen Bewuchs. Der gliedert sich in einige Zonen, die auf den ersten Blick sehr ähnlich sind. So wissen die meisten Besucher aus anderen Ländern nur, dass mit Ausnahme von etwas Wald in Süden das gesamte Land nur Tundra-Gebiet ist.

Tatsächlich jedoch ist dieser mit Tundra bezeichnete Bewuchs je nach Lage durchaus unterschiedlich. Die Wali kennen daher unter diesem Oberbegriff die Formen Taiga, Fjell und Tundra.

 

Waldgebiete

Die Waldgebiete in Waligoi befinden sich überwiegend an den Küsten des Hymir. Dort ist das Klima aufgrund des Einflusses des verhältnismäßig warmen Wassers des Hymir milder als im sonstigen Waligoi. Dadurch können sich direkt an den Küsten Laubwälder bilden, die aus Eichen, Buchen, Erlen, Pappeln, Birken, Eiben und anderen Arten bilden. Bereits ein bis zwei Tagesreisen innerhalb des Landes wandelt sich dieser Wald in einen Mischwald, in dem, je weiter man nach Norden kommt Nadelbäume wie Kiefern, Tannen und Zedern zunehmen. Dieser Wald geht dann unmerklich in die weiten Taiga-Gebiete in Innern Waligois über. Die Waldgebiete an den Küsten sind der Bedhris, der Sudvidr, der Sidaskaegr und der Gnaeprskoegi.

Im Sudvidr gibt es noch eine Besonderheit. In dem Gebiet Godhalla wächst ausschließlich eine einzige Art von Bäumen, der Drythentré. Er wurde vor langer Zeit aus Yddia dorthin gebracht und breitet sich seit dem ein einem kleinen Tal aus.

Einige kleinere Waldgebiete, überwiegend aus Nadelbäumen, gibt es noch in einigen geschützten Gebieten des Hochlandes und in Bognarjurd. Das Wachstum dieser Wälder wird durch den dortigen Vulkanismus begünstigt, der dort für einen milderen Winter sorgt. Im Hochland liegen der Bersividr und der Vitnirvidr. Im Bognarjurd liegen der Beiskrholt und der Samskagi.

Eine Besonderheit ist der Myrkvidr, der entlang des großen Sumpfes Myrkjurd an der einzigen Landgrenze im Südosten Waligois liegt. Dort gibt es nur Bäume, die einen salzigen Boden gewöhnt sind. Unmerklich gewinnt der Sumpf jedoch Jahr für Jahr immer mehr Boden von dem Wald. In einigen Generationen wird er wohl ganz durch den Sumpf erobert sein.

 

Taiga

Die Taiga ist ein überwiegend von Buschwerk, Ginster und verkrüppelten Nadelbäumen bewachsenes Grasland, das von kleinen Teichen, Wasserläufen und Seen durchsetzt ist. Die Taiga liegt im Inneren Waligois zwischen den beiden Hügelketten im Süden und Norden. Sie bietet Tieren auch im Winter ausreichend Nahrung. Deshalb ziehen sich die großen Herden, gefolgt von ihren Jägern im Winter oftmals dorthin zurück.
Taigagebiete sind z.B. das Grandrjurd, die Kedir yr Ysturd, das Isburdret und Seland.

 

Fjell

Die Landschaftsform des Fjell findet sich auf dem Hochland von Yggrgard Waligois. Es sind weitläufige Hochflächen, meist wellig oder hügelig, die von harten Wintern geprägt sind. Sie ist in den niedrigeren Lagen von gedrungenen Birken und Heidekraut bewachsen. In den höheren Lagen finden sich Gräser, Moose, Kräuter und Flechten.

 

Tundra

Die Tundren in Waligoi sind dadurch geprägt, dass ihr Boden fast immer gefroren ist. Nur im Sommer taut er bis zu einer Tiefe von höchsten einen halben Schritt auf. Die Sommer dauern hier höchsten zwei bis vier Monde. Daher finden sich hier nur Gräser, Kräuter, Moose, Flechten und Zwergsträucher. Das Wachstum der Pflanzen wird durch die kühlen Sommer und eisige, lange Winter beeinflusst. Auf den riesigen, sandigen Flächen weit im Norden Waligois, finden sich nur noch Flechten, die jedoch einer Vielzahl von Herdentieren im Sommer als reichhaltige Nahrung dienen. In den Niederungen, in denen sich das Schmelzwasser sammelt, ist der Boden so feucht, dass nur noch Moose dort wachsen können. Auch hier gibt es viele Tiere, die diese Moose abweiden.

Tundrengebiete sind z.B. das Renjurd, das Mikillheim oder das Bognarjurd.

 

Sumpf

An der Südostgrenze Waligois liegt der einzige größere Sumpf des Landes, das Myrkjurd. Es verfügt über sehr nasse, schlammige Böden, der von Tümpeln, stehenden Wasser und Teichen durchsetzt sind. Es finden sich in diesen Gebieten nur Buschwerk, Gräser und Sumpfpflanzen. Da die hohe Feuchtigkeit des Bodens dazu führt, dass fast alle Bäume absterben, finden sich, vor allem an den Grenzen eines solchen Gebietes oftmals nur verendende oder abgestorbenen Bäume, die von Moosen und Flechten bewachsen sind.

 

Berglandbewuchs

Die Berggebiete sind oberhalb der Baumgrenze von Gräsern und Kräutern bedeckt. In größeren Höhen werden sie nur noch von Flechten und Moosen bedeckt, bis endgültige der Bereich erreicht ist, in dem keine Pflanzen mehr wachsen können und in denen der gewachsene Fels zutage tritt. Diese Landschaftsform tritt praktisch nur im in den Tönnyr auf.

 

Eisgebiete

Ganzjährig mit Eis und Schnee bedeckte Gebiete gibt es trotz des kalten Klimas in Waligoi nur in den Höhenlagen der Tönnyr und an einigen Gebieten der nördlichen Küsten des Landes. Sofern

© 2019 Walische Webseite