Saga von den Altvorderen
Die Saga von den Altvordern handelt zwischen dem Sommer 2342 und dem Sommer 2661, also einem Zeitraum von etwa 320 Jahren. Sie beschreibt die Ereignisse um den Exodus der nomadischen Waljar vom zentralen Urassu hin nach in das heutigen Waligoi.
Zu Beginn wird die Öde, das spätere Waligoi, beschrieben, wie die Waljar sie bei der Einwanderung vorfanden. Dach geht der Erzähler auf die damalige Kultur der Waljar sowie die im inneren Urassu stattfindende historischen Entwicklung ein. Die sogenannten Zauberkönige, die Töframenn, beherrschten zu Beginn der Saga das ganze Gebiet, bis das von den Waljar gefundene Eisen als ein Mittel erkannt wurde, die Macht der Töframenn zu brechen. Im Rahmen dieser Entdeckung wurde aus dem Herrscher der Waljar, dem Khan, der Jarkhan. Nach dem Niedergang der Töframenn bildeten sich viele kleine, unabhängige Stadtstaaten, die jedoch die Verfolgung der Waljar fortsetzten.
Der Grund für den Exodus war neben den ständigen Streitereien zwischen den nomadischen Waljar und den mittlerweile sesshaften andern Völkern, die Zerstörung des Lebensgrundlage der Wali durch einen Stadtstaat, dessen damaliger Herrscher noch eine Töframannr war und der heute nur noch als der „Schlächter“ bekannt ist. Er ließ die großen Herden wildlebender Tiere töten und brache die Waljar damit in Schwierigkeiten. Durch die Tötung der Herden entwickelte sich jedoch auch für die Stadtstaaten eine ökologische Katastrophe. Der Schlächter wurde damit bestraft, dass er und seine Helfershelfer von den Seinen lebendig begraben wurde. Aufgrund ihrer magischen Beschaffenheit starben sie jedoch nicht, sondern wurden zu Untoten, die ihr Unwesen treiben und Rache an den Lebenden nahmen.
Den Exodus der Wali nannten diese die „Landnahmezeit“. Er erstreckte sich über etwa 100 Sommer. Erst danach waren alle Waljar in Waligoi. Aufgrund der Witterung und der Landschaft gaben sie ihr Dasein als Nomaden auf und gründeten Städte, die zumeist auch heute noch bestehen. Ebenso wurden die ersten Schiffe gebaut und die Kultur entwickelte sich zu der, in der die Wali auch heute noch leben.
Die Wali waren jedoch nicht alleine in Waligoi. Zum einen gab es da die Reste eines Volkes, das ein Jahrhundert zuvor in Waligoi eingewandert war und das von den Wali als die „Annar“ bezeichnet wurde. Dieses Volk wurde später von den Wali assimiliert. Weiterhin gab es ein Volk höhlenbewohnender, Wesen, das ein Relikt der magischen Tätigkeit der Töframenn war. Dieses waren die Rukr.
Schon bald gerieten die Wali und die Rukr aneinander. Sie führten im Rahmen dieser Sagae drei große Kriege gegeneinander, während derer die Wali beinahe ausgelöscht wurden, vor allem weil der „Schlächter“, der nun „Yfirgera“ genannt wurde sich zum Anführer der Rukr aufschwang und sie in seinem Haß gegen die Wali trieb.
Zur Verteidigung stellten die Wali nun erstmals ein stehendes Heer auf, das sogenannte „Einnher“, welches von nun an Bestand hatte.
Das Einnher stand gegen die Rukr in einer Reiher von Schlacht, z.B. der Schlacht der Vier Heere, der Schlacht der Tränen, die beinahe zum Untergang der Wali führte, oder der Schlacht am Nordpass, in der sie mithilfe des Haldur Framling ein weit überlegenes Heer der Rukr aufhielten, bis Entsatz kam.
Nach der Schlacht am Nordpass leiteten die Wali einen Fluss in den Urrspalt um, der das Hauptgebiet der Rukr war. Damit wurden die Rukr für längere Zeit so geschwächt.
Das übersetzte Original der Saga kann von Aergrid oder im internen Downloadbereich erhalten werden.
