Monborg
Monborg ist die einzige Stadt im Bjargfold, dem Bergviertel. Wann sie gegründet wurde, ist nicht überliefert. Es gibt jedoch Vermutungen, dass dort ursprünglich ein Gut war, das wegen seiner günstigen Lage an den Handelwegen durch die Tönnyr später zu einem Dorf heran wuchs um dann zum Ende des Dritten Rukr-Krieges im Sommer 2658 (1013 n.Kr.) die Größe einer kleinen Stadt zu erreichen. Ähnlich wie Borklint lebt die Stadt von dem vorbeziehenden Handel sowie der Nutzung des Vitnirvidr, des Wolfswaldes, als Lieferant von Bauholz für Schiffe und Häuser und den Tönnyr als Fundort von Erzen und Kräutern. Anders als in Borklint haben sich in Monborg jedoch kaum Handwerker angesiedelt. So erreicht die Stadt auch nicht die Bedeutung seines größeren Nachbarn. Der größte Teil der eigenen Handelswaren wird Richtung Yggrgard gebracht, wobei das Holz überwiegend im Winter transportiert wird.
Da Monborg in einer größeren Senke im Hochland von Yggrgard liegt, ist dort, für diese Gegend ungewöhnlich, Ackerbau in bescheidenem Maße möglich. Ansonsten ist das Land um Monborg sumpfig und von vielen kleinen Bächen und Teichen durchsetzt. Da Torf als Baustoff zur Verfügung steht, gibt es in Monborg fast nur Häuser mit aus Torfsoden errichteten Wänden und grasbewachsenen Torfdächern.
Da die Stadt günstig zu den beiden Hauptpässen der Tönnyr, dem Norstiger, dem Nordpass, und dem Sudstiger, dem Südpass, liegt, wurde nach dem Dritten Rukr-Krieg dort ein Lager des Einnhers errichtet, dem die Sicherung der Pässe obliegt. Von dort aus werden die Posten an den Passeingängen mit Kriegern, Nahrung und Ausrüstung versorgt.
