Neu-Westurgoi: Heerwesen und Bewaffnung

Aufgrund ihres fruchtbaren Landes müssen die Beltyren nicht soviel Zeit und Arbeit in die Versorgung mit Lebensmitteln investieren und können sich im Gegensatz zu Waligoi auch in Friedenszeiten ein kleines stehendes Heer leisten. Es wird im Verteidigungsfall in kürzester Zeit verstärkt. Der Jurdfindar, der Waliche Heerführer der Yddia, hat den Oberbefehl. Er trägt zusätzlich zu seinen Rangabzeichen das durch die Jarkhane verliehene Erkennungszeichen, eine kleine Abbildung eines Rundschildes.

Der Jurdfindar wird durch die Jarkhane in Absprache mit dem Jarl (heute: dem Werir) ernannt.

Doch nicht nur Beltyren dienen dem Jurdfindar. Auch Azcapazulcos sind im Heer zu finden. Durch ihre Ortskenntnis sind sie als Kundschafter prädestiniert. Die Azcapazulcos bleiben bis auf wenige Ausnahmen  auf dem Festland, sodass es die Wali sind, die auf ihren Langschiffen das Binnenmeer und den Endlosen Ozean befahren. Die Waffen der Wali sind das zweischneidige Langschwert, die Schlachtaxt, der Stoßspeer (Ger) und der Langbogen. Zur Abwehr dient der große Rundschild, der oft mit Motiven bemalt wird. Als Rüstung tragen viele Wali Lederhelme, die zum Teil mit Metallspangen oder Holz verstärkt sind, und Lederpanzer. Vereinzelt sieht man Kettenhemden. Aufgrund des Metallmangels sind Langschwerter und Kettenhemden teure Importgüter, die aus Waligoi eingeführt werden. Die Azcapazulcos tragen grundsätzlich keine Metallwaffen oder -rüstungen. Sie sind mit Knochen- oder Holzspeer und Steinaxt ausgerüstet. Auch sie verwenden einen großen, jedoch länglichen Schild zur Verteidigung. Wenn sie Rüstungen tragen, dann einen Lederpanzer oder ein Geflecht aus Holzfasern.

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