Töframenn

Das Volk, das die Wali die Töframenn, die Zaubermänner, nennen, wird in anderen Kulturen als die Zauberkönige oder später die Mythanen bezeichnet. Nach der Geschichte der Wali tauchten sie erstmals im Sommer 601 auf dem Kontinent Urassu auf. Zum Vergleich sei erwähnt, dass die Gründung von Töfrastaður, der Stadt Kreos, also das Jahr 0 n.Kr., für die Wali im Sommer 1642 stattfand.

Fest steht jedoch, dass die Töframenn ab ihrer Ankunft auf Urassu begannen, den Kontinent zu erobern, wie es auch von anderen Kontinenten berichtet wurde. Etwa mit der Gründung von Kreos war ihre Herrschaft über die Alte Welt nahezu vollständig.. Ausgenommen waren herumziehende Stämme und einige abgelegene Gegenden der Welt, wie z.B. die Öde, in der sich später die Wali ansiedelten und die sie dann Waligoi nannten. Dieses Reich der Töframenn wurde von den Wali Töfrariki genannt

Die Begegnungen der Töframenn mit den Wali waren in der Regel nicht friedlich. Über mehr als 1800 Sommer versuchten die Töframenn, die Wali unter ihre Herrschaft zu zwingen, was diese unter vielen Opfern verhinderten. In dieser Zeit prägte sich die kriegerische Wesensart der Wali. Davon wird in der Saga von der Vorzeit,  berichtet.

In dieser Zeit schufen die Töframenn auch die Rukr. Als ihnen die Herrschaft über diese Wesen jedoch zu entgleiten drohte, wurden sie in die nördliche Öde verbannt. Dort trafen sie etwa 1200 Sommer später erneut mit den Wali zusammen.

Mit der Entdeckung des Eisens durch die Wali erhielten diese erstmals ein Mittel gegen die Magie der Töframenn, das sie unverzüglich zur Rache nutzten. Mit der Schlacht beim Steinhügel im Sommer 2453 (811 n.Kr.) wurde die antimagische Wirkung von Eisen erstmals enthüllt und gleichzeitig die Methoden zur Herstellung von Eisen den anderen unterdrückten Völkern gegeben. Auf der ganzen Welt kam es nun zu Aufständen gegen die Töframenn, die letztendlich zum Zerbrechen dieses Reiches führten. In dieser Zeit jedoch wanderten die Wali in die nördlich Öde, weg von den Wirren der sich neu bildenden Machtgefüge der sesshaften Menschen.

Einer der letzten Abkömmlinge der alten Töframenn auf Urassu war der Schlächter, dessen wahrer Name nicht mehr bekannt ist. Er wurde von seinen Feinden lebendig begraben und entwickelte sich so zu einem Draugar. Über viele Jahre versuchte er, Rache an den Wali zu üben, die für ihn die Ursache seines Leidens waren. Später führte er die Rukr in den Dritten Rukr-Krieg gegen die Wali, wurde jedoch in dem Urrspalt eingeschlossen von wo aus er immer wieder versuchte, auszubrechen um seine Rache zu vollenden. Letztendlich wurde er jedoch von Gryggr während des Langen Winters niedergeworfen und vernichtet. Gerüchten zufolge leben einige seiner Gefolgsleute heute immer noch. Der bekannteste ist Modr. Er wurde jedoch während des Langen Winters von Edbald Kellenhieb niedergestreckt.

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