Dörfer
Der größte Teil der walischen Bevölkerung lebt auf dem Land in Höfen, deren Kern ein Langhaus ist.. Da jedoch die Länder, in denen die Menschen leben, viele Gefahren für sie aufweisen, kommt es vor, dass sich die Besitzer mehrere Höfe zusammen tun und ihre Langhäuser zusammenlegen. So bilden sich lockere Dörfer aus den Langhäusern und den dazugehörigen Stall- und Lagergebäuden, die je nach der Gefahr manchmal mit Palisaden oder Zäunen aus Dornengestrüpp geschützt sind. Außerhalb dieser Befestigungen liegen die Felder und etwas weiter vom Dorf entfernt dann die Weiden. Solche Dörfer wurden in der Regel so gebaut, dass sie von einem Wasserlauf durchflossen werden um für Sauberkeit und Trinkwasser zu sorgen.
Weiter außerhalb der Dörfer liegen verstreute Einzelhöfe oder auch die Gutshöfe reicher Landbesitzer, die faste ebenso wie die Dörfer aufgebaut sind. In Zeiten der Not flüchten sich die Bewohner der Einzelhöfe in die größere Sicherheit der Dörfer. Eine weitere wichtige Funktion des Dorfes ist es, als Umschlagplatz für die Erzeugnisse der Bauern zu dienen. Manche der Dörfer entwickelten sich dadurch im Lauf der Lebensalter sogar zu Städten.
