Edbald Kellenhieb
Edbald Kellenhieb ist der Sohn von Gerrik Ormsson und Sigrid Eilifdottir. Geboren wurde er einige Zeit vor dem Beginn des Langen Winters auf dem Hof Yngverda im südlichen Fjordfjorn. Über seine Kindheit ist nichts bekannt. Schon früh heiratete er seine erste Frau, Helva Helvadottir, die Tochter von Finn Skjalgi und Helva Idundottir, und zeugte mit ihr drei Kinder namens Nils, Odd und Thurid. Während des Langen Winters jedoch starben sowohl seine Frau als auch seine Kinder. Damit begann seine Wanderschaft, die ihm seinen heutigen Ruhm einbrachte.
Nachdem er am Hamnfjord während eines Überfalls auf das Haus des Jarl Sven, bei dem er zu Gast war, einige Angreifer mit einer großen Suppenkelle erschlug, erntete er sowohl den Beinamen als auch die Kelle, die er fortan als Waffe benutzte. Einige Zeit später besiegte er den Riesen Hringar. Noch heute streitet man darüber, ob dieser tatsächlich ein Riese oder nur ein sehr großer und kräftiger Mann war. Danach ging er nach Yggrgard und erschlug auf den Weg dorthin, um einen Freund einen Gefallen zu tun, einen Draugar. Damals nahm man an, dass es sich um einen kürzlich verstorbenen Mann namens Ymal handelte. Später wurde jedoch festgestellt, dass es Modr, ein ehemaliger Gefolgsmann des Yfirgera war, der schon mehrmals Heere gegen die Wali geführt hatte. Warum dieser alleine dort war, ist nicht bekannt. Es wird behauptet, dass die Suppenkelle seit diesem Kampf über magische Kräfte verfügte. Danach besiegte er in einem Kampf den berüchtigten Räuber Gunnar und seine zehn Begleiter. Einige Zeit später nahm Edbald an einem Krieg gegen die Thuata teil und besiegte nach einer Herausforderung den Champion der Gegner und beeindruckte diese so, dass sie davon zogen. Danach wird noch berichtet, dass er gegen Jarl Snorri Kahlhaupt, der von sich behauptete, niemals Wehrgeld zu zahlen und ein Plage für seine Nachbarn war, kämpfte und einen erinnerungswürdigen Sieg errang. Nach dem Kampf kaufte er einen Hof namens Draupabakki im Draupadalr und heiratete seine zweite Frau Thorbe Eiridottir, die Tochter von Ketil Einhand und Eiri Sifdottir. Sie gebar ihm zwei Söhne namens Spes und Styr, die später zu eigenem Ruhm kamen.
Was danach aus Edbald Kellenhieb wurde und ob er noch weitere Taten ausführte, wurde bisher nicht berichtet.
Siehe dazu:
- Die Geschichten von Edbald Kellenhieb
Sippentafel von Edbald Kellenhieb

