Jarnur Eidreten

Die Jarnur Eidret, die Eisen-Inseln, sind eine Inselgruppe, deren Inseln nahezu kreisförmig angeordnet sind. Sie liegt südwestlich von Nyrorm im Hymir. Das Innere der kreisförmigen Anordnung fällt steil in große Tiefen ab. Gleichzeitig ist es durch die umliegenden Inseln vor dem Wellengang aus dem Hymir geschützt, so dass die Wasserfläche nur vom Wind gekräuselt wird. Strömungen gibt es kaum. Der Ursprung der Insel ist den Sagen zufolge ein niederstürzender Stern, der in das Zentrum einer einstmals großen Insel herabstürzte und sie tief unter die Meeresoberfläche drückte, nur die jetzigen Inseln als Bruchstücke zurück lassend. Dauerhaft bewohnt sind die meisten Inseln kaum, nur zu den Zeiten, zu denen Wale gefangen werden, wohnen hier die Besatzungen der Schiffe, die diesen Teil der Wanderroute der Wale bejagen. Der Name der Inseln stammt von den vielen eisenhaltigen Brocken, die über die ganze Insel verstreut gefunden werden.

Während der ersten Einwanderung der Wali wurde diese Inselgruppe mit den ersten gebauten Booten der Waljari gefunden und besiedelt. Im Sommer 2584 (942 nKr) wurde auf der Insel, die heute wegen ihres aufragende Berges Pikey heißt der Ort Rikholm gegründet, der aufgrund seiner sicheren Lage starken Zulauf erhielt und als damaliges Zentrum des Handels bald erheblichem Reichtum ansammelte.

In einer großen Sturmflut im Sommer 2605 (963 nKr) wurden große Teile der Insel überflutet und niemals wieder vom Meer freigegeben. Die Stadt Rikholm ging damals mit Mann und Maus unter und niemand konnte sich retten. Seit dem gehen Sagen um von goldenen Münzen, die an den Strandgespült werden, von Glocken, die man bei Ebbe läuten hören könne oder von Frauengesang, der ahnungslose Wanderer in das Wasser locken soll. Das seichte Gewässer vor der Insel wird heute noch 'Rikholmer Sand' genannt.

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