Myrkvidr

Myrkvidr bedeutet übersetzt Schwarzwald. Er grenzt direkt nördlich an den Sumpf Myrkjurd und bildet einen breiten Waldstreifen, der nördlich des Myrkjurd  vom Hymir bis zum Raetafjord reicht. Aus dem Grandrjurd durchströmt das Myrkvetni den Wald in Richtung des Myrkjurd. Die Bäume des Waldes sind aufgrund seiner südlichen Lage  hoch gewachsen und die Vielfalt an Baumsorten ist groß. Er macht das Hedenland zum größten Holzlieferanten Waligois. Die umherwandernden Heden meiden den Wald jedoch, so dass für den Holzschlag viele Wali aus anderen Teilen Waligois eingesetzt werden. Das Unbehagen der Heden rührt daher, dass in dem Wald große Mengen an südlichen Wölfen hausen und den Menschen nicht klar wird, womit diese sich ernähren. Da immer wieder Menschen in dem Wald verschwinden, wird behauptet, die Wölfe seien Anhänger von Wesen, die ursprüngliche Menschen waren und die sich nun des Nachts aufgrund ihrer von den Göttern verfluchten Missetaten in wolfsähnliche Wesen verwandeln, und die Jagd auf ahnungslose Reisende machen. Selbst eine große Jagd auf die Wölfe durch Teile des Einnhers konnte  diesem Aberglauben nicht den Boden entziehen.

Es gibt einige wenige gesicherte Wege durch den Wald, die die Wege durch das Myrkjurd weiterführen.  Wer von diesen Wegen abweicht, läuft Gefahr, in Schwierigkeiten zu geraten.

© 2019 Walische Webseite