Glima - Der Ringkampf
Jeder Wali kann im Handgemenge in die Lage kommen, ohne Waffen gegen einen Gegner kämpfen zu müssen. Von früh auf schon lernen die Jungen den Ringkampf, der auch Glima genannt wird. Er soll in direktem Kräftemessen den Gegner kampfunfähig machen, ja sogar töten. In Friedenszeiten wird Glima als Wettkampf zu Festen und bei Things ausgetragen. Aber es gibt auch Beispiele, in denen Glima in richtigen Zweikämpfen eingesetzt wurde.
Im Glima ist Stärke nicht so wichtig wie technisches Geschick und Balance. Die Kämpfer bringen einander durch schnelle blitzschnellen Bewegungen und Tricks aus dem Gleichgewicht. Wer in einem friedlichen Wettkampf zu Boden fällt, hat verloren. Wenn beide gleichzeitig zu Boden gehen, ist derjenige Sieger, der als Erster wieder auf die Beine kommt. Die gibt die Realität auf dem Schlachtfeld wieder, wo jeder verloren ist, der am Boden liegt.
Unter den Göttern wird Höggr die größte Kunstfertigkeit im Glima zugesprochen, da Sagen über ihn oftmals berichten, dass er mit Gegner gerungen hatte.
